Historie
1981
-gegründet von Michael Fürste
1982
-Eintragung in das Vereinsregister
-Durchführung der ersten Rennveranstaltung (Clubrennen) bei der Fa. VDO in Dortmund
-Durchführung des ersten Sportkreismeisterschhaftslaufs der Klasse C-VG1:8 auf dem Parkplatz der Fa. Eugen Boss in Dortmund
1983 / 84
-Durchführung weiterer Rennen in der Klasse Verbrenner Glattbahn 1:8 1990 / 91
-1. Dortmunder "TAMTECH" Wintercup mit 5 Wertungsläufen
1991
-1. Teilnahme des Vereins an der Intermodellbau in den Westfalenhallen 1991 / 92
-2. Dortmunder "TAMTECH" Wintercup mit 5 Wertungsläufen
1992
-Anschaffung eines neuen Teppichs für die Sporthalle Feundschaftsrennen 1:12 / DTM auf der neuen Bahn
1995
-Eröffnung der Off-Road Rennstrecke mit einem SM Lauf der Klasse Monster Truck
Seit Ende der siebziger Jahre trafen sich eine Hand voll Minicar Fahrer regelmäßig auf dem WERTKAUF-Parkplatz in Dortmund. Man beschränkte sich zunächst darauf immer neue Geschwindigkeitsrekorde und Hi-Speed-Abflüge aufzustellen, da zunächst nur der Parkplatz hinauf und wieder herunter gefahren wurde. Im Laufe der Zeit stellte sich aber ein etwas professionellerer Umgang mit den hochtechnisierten Monstern der Klasse Verbrenner 1:8 ein (die waren damals einfacher aufgebaut als ein aktueller Pro 10), und so wurde der Wunsch an Wettbewerben teilzunehmen immer größer. 1981 war es dann endlich soweit und Dortmund verschwand als weißer Fleck auf der DMC-Landkarte. Man fuhr also freudestrahlend zu den ersten Rennen und war froh ueberhaupt an offiziellen Rennen teilzunehmen. Allerdings mußte man schnell ernüchternd feststellen, daß Minicar fahren mehr bedeutet, als einen Parkplatz rauf- und runter zu rasen. Die Verluste an Material und Fahrern (sie gaben nach den ersten Mißerfolgen sofort auf) waren extrem. Dennoch sollte ein harter Kern, der von M. Fürste angeführt wurde, den Winter überleben und hoffnungsvoll in die Saison 82 starten. Doch auch 1982 drohte neues Ungemach denn es kamen die ersten vollgefederten Fahrzeuge auf den Markt. Obwohl diese in der Anfangszeit sehr fehleranfällig und schwer beherrschbar waren, sollten sie letztlich ihren Siegeszug antreten. Auf jeden Fall war das mit neuen Kosten verbunden. Mitte des Jahres hatten die Dortmunder dennoch etwas zu feiern. Zum einen war man ein Jahr alt geworden und zum anderen hatte man es tatsächlich geschafft, daß erste Rennen auf dem Parkplatz der Firma Eugen Boss in Dortmund auszutragen. Diese Veranstaltung zog einige neue Fahrer heran, die nun auch ihr Rennglück in die Waagschale werfen wollten. Fazit: Richte Rennen aus und Du hast keine Nachwuchssorgen. Und was war das HIGHLIGHT des Jahres 82? Peter Abel war der erste Endlaufteilnehmer aus den Dortmunder Reihen! Und das als Vorlaufschnellster!! Und wie hat er das gemacht? Keine Ahnung - er wußte es selbst nicht - In diesem Zusammenhang muß erwähnt werden, daß die Zeitnahme mit aus heutiger Sicht so antiquierten Hilfsmitteln wie mechanischem Rundenzähler und Handstoppuhr gearbeitet hat. Aber trotzdem - Glückwunsch Peter. 1983 begann aus Dortmunder Sicht mit einem Paukenschlag. Ein Name war seit dieser Saison in der Gruppe West in aller Munde: Erwin Ernst. Wie einst Caesar kam er, sah und siegte - am laufenden Band - und wurde nicht ermordet. Kleine Kostprobe gefällig: Oberhausen - sein erstes Rennen - Samstag Tourenwaren - 1. Platz - Sonntag Morgen - 2. Rennen Formel: 1. Platz - Sonntag Nachmittag 3. Rennen: leider Ausfall mit technischen Problemen (auch damals spielten Empfänger bei Ertränkungsversuchen die beleidigte Leberwurst). Bis zum Ende der Saison sollte das so weiter gehen und so war es nicht verwunderlich, daß Erwin so viele Punkte hatte, wie sämtliche restlichen Dortmunder Fahrer (10). Was gab es sonst noch weltbewegendes: Ein weiteres Rennen wurde ausgetragen. Das Jahr 1984 bot keine besonderen Höhepunkte: E. Ernst und C. Lex kämpften in der B-Gruppe um Anerkennung, und ein paar Unverdossene warfen sich nach wie vor in der C-Klasse in den K(r)ampf, weil die alten ungefederten Fahrzeuge als nicht mehr konkurrenzfähig eingestuft wurden, waren die Starterzahlen stark ploetzlich rückläufig, was auch am MC Dortmund nicht spurlos vorüberging. So hatten wir insgesamt nur noch 8 aktive Fahrer und am Jahresende wäre der Verein fast in das Walhalla des Minicarsports eingetreten, da der komplette Vorstand ausgetreten war. Von 1985 bis 1989 sank die Anzahl der Aktiven von sechs bis auf drei Fahrer. Zwar wurden diese hier und da durch Fahrer ergänzt, die für kurze Zeit ihr Gastspiel gaben, eine echte Besserung war aber vorerst nicht in Sicht. 1990 erfolgte auf Initiative von Thomas Kröger eine Neuorientierung des Vereins. Inzwischen gab es eine ganze Reihe von Elektroklassen. Insbesondere erschien die Klasse 1:24 prädistiniert für gefrustete Verbrenner-Fahrer. Die TAMTECH-Fahrzeuge der Firma Tamiya boten bei geringen Anschaffungskosten sehr viel Spaß. Und so konnte auch der MC Dortmund wieder steigende Mitgliederzahlen verzeichnen. Fairerweise muß hierbei gesagt werden, daß das ganze zunächst nur das Ziel hatte die Mitglieder zu motivieren zur Vereinsversammlung zu kommen (dort hatten wir eine TAMTECH-Bahn mit schlappen 25m Streckenlänge). Mit der Zeit entwickelte sich die TAMTECH Geschichte allerdings zum Selbstläufer.
Aktualisiert (Freitag, den 12. Februar 2010 um 18:21 Uhr)